Verheerende Waldbrände, Rekorde an verbrannten Flächen, Temperaturrekorde und Ernteausfälle prägen die Nachrichten. Europa glüht. Die Feuer breiten sich so rasch aus wie noch nie. Dazu kommen Unwetterfronten mit Überflutungen und Zerstörungen. Fast täglich sehen wir Bilder von Evakuierungen und schockierten Betroffenen, die vor dem Nichts stehen. Der Klimawandel kann nicht mehr geleugnet werden. Nachdem die Menschheit den Planeten jahrzehntelang ohne Rücksicht ausbeutet und zerstört, bekommen wir immer deutlicher das Ergebnis präsentiert. Die Erde schlägt zurück. Jahrzehnte haben wir durch verantwortungsloses Handeln Zeit und Ressourcen vergeudet. Der Mensch ist immer mehr der Natur ausgeliefert. Nun ist ein Punkt erreicht, an dem wir immer mehr Geld für die Folgen von Katastrophen, anstatt für die Eindämmung des Klimawandels brauchen werden. Es stellt sich die Frage, ob die Zeit und die Maßnahmen für eine Rettung des Klimas reichen oder die Möglichkeit zur Umkehr längst überschritten ist. Nicht nur die Politik, sondern jeder Einzelne ist für die Entwicklung mitverantwortlich. Während unzählige Menschen vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, stecken Tausende Urlauber auf Autobahnen und an den Grenzen in kilometerlangen Staus fest oder fliegen weiter in den Urlaub, als ob nichts geschehen wäre.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Mo, 27.7.2026
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