Ein 22-jähriger Student wird in Trier, ohne ersichtlichen Grund, mit einem Messer auf offener Straße angegriffen und erstochen. Opfer und Täter kannten sich nicht. Woraufhin gewisse deutsche Medien umgehend berichteten, dass der 22-jährige deutsche Bundesbürger und Student zur falschen Zeit am falschen Ort zugegen war. Also nachdem der Asylwerber aus Afghanistan zuvor schon verhaltensauffällig in Erscheinung trat, hätte die Berichterstattung lauten müssen, dass nicht der Student, sondern sich der mutmaßliche Mörder zur falschen Zeit am falschen Ort und in einem falschen Land aufhielt – und immer noch geduldet wurde.
Stefan Scharl, Klosterneuburg
Erschienen am Di, 21.7.2026
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