Beim Fußball-WM-Finale war hochrangige politische Prominenz präsent. Neben Donald Trump u. a. der spanische König Felipe, sein Ministerpräsident Sánchez, der kanadische Premier Carney und die mexikanische Präsidentin Sheinbaum. Das schlechte Verhältnis zwischen Trump und Spanien war klar erkennbar, zwischen ihnen herrschten Distanz und Eiszeit, wobei sich Trumps Freude über den Sieg Spaniens in engen Grenzen gehalten hat. Trump kritisiert v. a. die Zurückhaltung Spaniens bei der Aufrüstung und der militärischen Unterstützung, denn das Land geht offensichtlich einen friedlichen Weg. Und er droht in seiner rustikalen Art mit wirtschaftlichen Sanktionen. Jedenfalls sollte sich Europa von den USA nicht in einen bewaffneten Konflikt mit Russland hineinreklamieren lassen. Hier muss nach den Erfahrungen im vergangenen Jahrhundert insbesondere Deutschland zurückhaltend sein – und Österreich weiter auf den Neutralitätsstatus setzen. Auf der sportlichen Seite ist Spanien als Europameister ein würdiger Weltmeister.
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