Es geht ja endlich doch! Am 21. Juni stand in der „Kronen Zeitung“ zu lesen, dass der Wirtschaftsminister Wolfgang Harttmannsdorfer (ÖVP) in seinem Ministerium 120 Posten durch Zusammenlegung von zwei Sektionen einsparen möchte. Damit würde nicht nur das Gehalt des Sektionschefs in Höfe von € 14.000,- pro Monat (14 x plus sonstige Sonderzahlungen) eingespart werden, sondern auch geschätzte 7,5 bis 7,8 Millionen € (je nach Verwendungsgruppe und Alter) für die 120 Mitarbeiter, natürlich die Kosten für die Arbeitsplätze noch nicht eingerechnet. Klarerweise kann dies nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Vielleicht könnten andere Ministerien sich dies als Vorbild nehmen, z. B. für Einsparungen bei den jeweiligen Staatssekretären in allen Ministerien; es gibt ja genug Fachpersonal in jedem Ressort. Auch könnten die enormen Beraterkosten gespart werden. Damit würde die Regierung beweisen, dass nicht nur bei der breiten Bevölkerung gespart wird, sondern auch bei sich selbst.
Dr. Christine Maisel per E-Mail,
Erschienen am Di, 23.6.2026
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