Die tolerante und liberale Haltung von verschiedener Seite gegenüber dem Privatleben des Dompfarrers Toni Faber ist nicht nachvollziehbar. Wer für Gemeinschaften, Institutionen, Gesellschaften, Unternehmen etc. in verantwortungsvoller Position tätig ist und von dort bezahlt wird, muss deren Leitbilder und Grundsätze akzeptieren oder sich zumindest neutral verhalten, aber nicht offen dagegen agieren. Arbeitet jemand beispielsweise für ein Unternehmen, das sich in irgendeiner Form mit der Produktion von Verbrennermotoren beschäftigt, wird er/sie aus Klimagründen oder warum auch immer nicht lange gegen das Produkt agitieren können, ohne heftige Reaktionen zu provozieren. Ob der Zölibat richtig oder falsch bzw. gut oder schlecht ist, soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden, aber Tatsache ist, dass engere Beziehungen von Geistlichen mit Frauen und umgekehrt in allen Varianten vom Vatikan abgelehnt werden und diese Philosophie von jedem, der davon betroffen ist, mitzutragen ist. Wer das nicht kann oder will, hat in diesem Beruf wenig verloren und sollte sich rechtzeitig einen anderen Job suchen.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Do, 21.5.2026
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