Immer mehr verdichten sich die Anzeichen, dass während des Bosnienkrieges „Kriegstouristen“ für viel Geld Reisen ins belagerte Sarajewo gemacht haben, um auf Menschen zu schießen. Auch ein Österreicher steht im Verdacht, sich daran beteiligt zu haben. Wie abartig müssen Menschen sein, die solche Angebote an ebenso abartigen Interessenten bringen? Noch unvorstellbarer, dass diese unbegreiflich grausamen und unmenschlichen Straftaten nachgefragt und gebucht wurden. Es ist auch unvorstellbar, dass diese Straftaten unbemerkt möglich waren. Örtliche, ranghohe Politiker stehen im Verdacht, davon gewusst zu haben. Unvorstellbar, wie grausam und gefühllos Kriege und bewaffnete Konflikte geführt werden, und noch unvorstellbarer, dass sich Menschen gegen viel Geld an einer tödlichen Menschenjagd beteiligen. Alle Beteiligten stehen im Verdacht, vorsätzlich gemordet zu haben. Die Mitwisser haben sich der Beihilfe schuldig gemacht und zu viele haben zu lange über diese grausamen Verbrechen geschwiegen. Die Staatengemeinschaft, ganz Europa ist nun gefordert, diesem Verdacht nachzugehen und alles zu unternehmen, ausnahmslos alle Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen. Wieder zeigt sich, dass in Kriegen und bewaffneten Konflikten das Menschenleben am wenigsten zählt und gewissenlose, brutale Geschäftemacher selbst mit Elend und Not der Menschen ihre Geschäfte machen.
Franz Peer, Linz
Erschienen am Do, 21.5.2026
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