Die Ernährungssituation im Gazastreifen ist sehr kritisch, in Teilen wurde im Sommer 2025 eine Hungersnot ausgerufen. Viele Menschen überleben nur mit einer Mahlzeit am Tag, Lebensmittel sind kaum verfügbar und überteuert. Um nichts besser schaut es bei der medizinischen Versorgung aus. Kein Krankenhaus ist voll funktionsfähig, verletzte und mangelernährte Kinder können kaum versorgt werden, die Rate an Amputationen ist extrem hoch. Nachdem so gut wie alle Häuser zerstört sind, leben viele Menschen in Zelten, die bei Regen überflutet werden. Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen berichten, dass ihre Arbeit durch Blockaden, Evakuierungsaufrufe und Angriffe stark eingeschränkt wird. Die Situation für Kinder im Gazastreifen ist katastrophal und von akuter Not geprägt. UNICEF und andere Hilfsorganisationen berichten von einer „unvorstellbaren“ Lage, in der Kinder Hunger, Gewalt und Krankheiten ausgesetzt sind. Der terroristische Angriff auf Israel ist unverzeihlich, aber kann er die Legitimation für das Leid sein, das über zwei Millionen Menschen auf einer Fläche, die kleiner als Wien ist, zugefügt wird? Für mich ist der Gazastreifen die vergessene Katastrophe, die in der Berichterstattung keinen Platz mehr findet. Dass Europa wieder billige Spritpreise bekommt, ist doch viel „wichtiger“.
Peter Blaschek, Wien
Erschienen am Sa, 9.5.2026
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