Österreich braucht zweifellos dringend einen Wirtschaftsaufschwung. Aber ob Betriebsansiedlungen von US-Tech-Riesen wie Google in Kronstorf oder die mögliche Amazon-Ansiedlung in Reichersberg wirklich der oberösterreichischen Wirtschaft dienen, ist mehr als fraglich. Beide Projekte verbrauchen enorme Ressourcen, vor allem Energie, Wasser und vor allem wertvollen Boden. Allein in Kronstorf gehen durch das Google-Rechenzentrum künftig 500.000 Quadratmeter (50 Hektar!) bester Landwirtschaftsboden für die heimische Lebensmittelversorgung verloren. Gerechnet wird mit einer zweistelligen Beschäftigtenzahl. Also nicht mehr als 100 Arbeitsplätze. Und dafür verzichten wir auf 50 Hektar bestes Ackerland, das unwiederbringlich verloren ist? Ob das die richtige Wirtschaftspolitik ist, darf bezweifelt werden.
Christian Hillinger, Neulengbach/Pinsdorf
Erschienen am Mo, 27.4.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.