Österreich hat eine Geschichte signifikanter politischer und wirtschaftlicher Skandale, die oft zu Regierungswechseln, Rücktritten und heftigen Debatten über Korruption und Machtmissbrauch führten, jedoch die massiven Konflikte rund um den Rücktritt des ORF-Generaldirektors Roland Weißmann sprengen alles bisher Dagewesene und versetzen die Volksseele in Weißglut. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht haarsträubende geschäftliche Verflechtungen und gegenseitige Vorwürfe bekannt werden, die den biederen Bürger fassungslos zurücklassen. Nun will die sichtlich angeschlagene Stiftungsratsspitze mit der vorgezogenen Wahl der neuen ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher möglichst schnell durch die Affäre durchtauchen, um weiterhin an der Macht bleiben zu können. Es wird jedenfalls absolute und tiefgreifende Reformen sowie eine politische Entkoppelung geben müssen, damit der ORF wieder in ruhiges Fahrwasser kommt und die im Keller liegende Reputation verbessert werden kann. Höchst unverständlich ist, dass der Bundespräsident Alexander Van der Bellen zur desaströsen und unappetitlichen Causa schweigt, obwohl er sonst gerne mit erhobenem Zeigefinger mahnt, wenn es in eine bestimmte Parteienrichtung geht. Das beharrliche Schweigen des Bundespräsidenten ist nur so erklärbar, dass er es sich mit den Mächtigen am Küniglberg nicht verscherzen will.
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