Die Blockade der Straße von Hormus durch die iranischen Revolutionsgarden bringt den Seehandel der Golfstaaten zum Erliegen. Eine physische Verteidigung der Meeresenge mit Schiffen findet nicht statt. Es genügen einzelne Angriffe mit Raketen, Drohnen oder Seeminen, um den Schiffsverkehr zu blockieren. Für die Weltwirtschaft ist es entscheidend, wie lange der Schiffsverkehr in dieser Meerenge behindert wird. Die USA und Israel haben eine Verstärkung der Luftangriffe auf den Iran angekündigt, um die iranischen Raketenangriffe auf Israel und US-Einrichtungen im Nahen Osten zu stoppen. Europa spürt die Auswirkungen des Kriegs im Nahen Osten, da Gas und Erdöl täglich teurer werden. An den Zapfsäulen sind die höheren Preise für Benzin und Diesel bereits erkennbar. Diese Entwicklung lässt nichts Gutes für die Europäer erahnen – sie ist der Vorbote einer neuen Teuerungswelle. Warum übernehmen die USA mit ihren kampferprobten Streitkräften nicht die Kontrolle über die Straße von Hormus? Dann könnten die Golfstaaten Gas und Öl wieder planmäßig exportieren und die Preise würden auf ein normales Niveau sinken. Oder nutzen die USA die Situation absichtlich aus, um ihre eigenen Produkte mit hohem Gewinn zu verkaufen? Auch Russland profitiert von den hohen Öl- und Gaspreisen und kann seine Kriegskasse wieder auffüllen.
Oberst i. R. Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Sa, 7.3.2026
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