Es waren bisher wirklich fantastische Olympische Spiele in Italien: großartige Leistungen von den Olympioniken, mit fairen Gesten untereinander – wahrhaft völkerverbindend, ein tolles, begeisterungsfähiges und überaus faires Publikum, exzellente Sportstätten. Auch die Eröffnungsfeier erzeugte teilweise Gänsehautfeeling. Und dann kam der Helm eines ukrainischen Skeletonpiloten mit Bildern von gefallenen Kameraden. Die Disqualifikation wegen verbotener „Werbung“ hätte man sich wahrlich sparen können, auch wenn sie regelkonform war. Da hat das „Fingerspitzengefühl“ gefehlt. Diese „Helmgeschichte“ sollte aber bei Gott nicht diese wunderbaren Spiele überschatten.
Karl Aichhorn, Mauthausen
Erschienen am So, 15.2.2026
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