Bisher wurde bei uns immer gefordert, wir sollten dem Beispiel der Schweiz folgen und das Volk mitbestimmen lassen, aber kaum hat der Bundeskanzler das im Zusammenhang mit der Dauer von Wehr- bzw. Zivildienst gefordert, gibt es schon den üblichen Gegenwind; man erwidert, eine Volksbefragung sei unnötig, weil eine Expertenkommission ohnehin schon Vorschläge zu diesem Thema gemacht habe. Aber das ist wieder typisch für unsere politische Landschaft: Dauernd wird über diverse Experten gelästert und betont wie unnötig, teuer und unglaubwürdig sie oft seien, aber wenn es den politischen Gegnern in den Kram passt, ist jede Expertenmeinung plötzlich die einzig wahre und richtige. Befragt das Volk, wenn ihr nicht wisst, was für das Land das Beste ist!
Franz Weinpolter, per E-Mail
Erschienen am Mi, 4.2.2026
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