Zu „Emil“: Habe mich am Beginn schon gewundert, wo der Hausverstand geblieben ist. Die erste Expertenmeinung: Die Narkose könne für den Elch unvorhersehbare Folgen haben. Jeder OP-Patient unterschreibt, dass bei Narkose unvorhersehbare Komplikationen auftreten können. Das bürokratische Hindernis: Der Elch konnte nicht unterschreiben. Daher wurde eine SOKO ins Leben gerufen, vier Behörden sind involviert. Bravo, endlich wieder Arbeit für Bürokraten. Ganz zu schweigen von Bahnverspätungen und Exekutiveinsätzen. Ein Kostenvergleich mit der Hausverstandslösung (Elch in Österreich, nicht sein Lebensraum, ein Veterinär mit Narkotikum und zwei Tierpfleger aus Schönbrunn mit Lkw kommen) würde mich interessieren. Jetzt stelle ich mir vor, wie unsere Verantwortlichen mit echten Problemen umgehen, mir graut.
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