Mit der De-facto-Kürzung von Pensionen ist den Regierungsparteien ein sensationeller „Schuss ins eigene Knie“ gelungen. Die zumeist zwischen 1940 und 1960 geborenen Ruheständler waren die verlässlichsten Stammwähler der früheren Großparteien. Selbst nach Politskandalen kündigten sie ihnen kaum die Treue auf. Damit könnte es nun vorbei sein: Wenn auch nur ein Teil der Rentner bei kommenden Wahlen „dank“ des Pensionsraubs abspringt, dann können sich die roten und schwarzen Politstrategen auf Ergebnisse einstellen, die ihre schlimmsten Erwartungen in den Schatten stellen werden.
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