Die Präsidentin des SPÖ-nahen Pensionistenverbandes Birgit Gerstorfer droht mit erhobenem Zeigefinger – „wenn ihr das noch einmal macht, dann gehen wir auf die Straße“. Worauf bitte warten? Das Organisieren der empörten Massen kann doch so schwierig nicht sein! Die höheren Pensionen sollen also deutlich unter der Inflation, die jetzt schon bei 4%, von 2,7% keine Rede mehr, „angepasst“ und damit de facto verringert werden. Was man unter „höhere Pensionen“ versteht, wurde bisher schamhaft verschwiegen. Inzwischen darf man davon ausgehen, dass die breite Masse, die so knapp über 2000 ¤ netto monatlich hat, zum Handkuss kommen wird. Da kann man durchaus von Pensionsraub sprechen. Nur den Mindestpensionisten und die knapp darüber liegen, also jenen, die wenig bis nichts eingezahlt haben, wird die volle Abgeltung zuteil. Wann wird endlich kapiert, dass die Pensionen nicht als Almosen zu verstehen sind! Wer mehr einzahlte, soll auch entsprechend bedient werden, schließlich handelt es sich um eine Versicherungsleistung. Über andere Quellen zum Schuldenabbau als die am leichtesten zugänglichen macht man sich offenbar erst gar keine Gedanken, weil da könnte ja Gegenwind z. B. aus Richtung der NGOs, dem Obersten Gerichtshof, dessen Rechtsauffassung immer unverständlicher wird, oder den Gewerkschaften kommen. Die Pensionisten als geduldige Melkkühe der Nation tun sich auch, weil viele von ihnen gesundheitlich gar nicht mehr dazu in der Lage sind, eben schwerer mit einem Demonstrationsmarsch. Ein paar tausend noch halbwegs Rüstige könnte man aber sicherlich dazu animieren. Besser heute als irgendwann im nächsten Jahr, denn dann haben wir womöglich, was gar nicht so unwahrscheinlich ist, schon die nächste Regierung.
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