Herr Zavarsky meint, dass es beunruhigend ist, wenn 2024 praktisch alle Amtsinhaber abgewählt wurden – egal, ob links oder rechts. Die Demokratie sei in einer Krise. Abgesehen davon, dass die politische Einteilung in links oder rechts schon lange nicht mehr funktioniert, siehe z.B. Sahra Wagenknecht in Deutschland oder Präsident Fico in der Slowakei. Es ist doch der Sinn und Zweck von Wahlen, dass die Bevölkerung ihren Unmut über die aktuelle Politik mittels Stimmzettel in regelmäßigen Abständen ausdrücken darf. Das ist der Kern unserer Demokratie. Problematisch wird es nur, wenn die regierende Elite nicht verlieren kann und verhaltenskreative Narrative erfindet, damit sie irgendwie trotzdem im Amt bleibt. In Rumänien wurde sogar eine Wahl aberkannt, obwohl sie ordnungsgemäß umgesetzt und nochmals geprüft wurde. In Österreich ist es seit Kurzem auch möglich, einen Wahlsieger zu ignorieren. Meloni hat bewiesen, dass sie keine Faschistin ist, Trump wird die USA wohl auch nicht in den Untergang führen, das war ja 2016 auch nicht der Fall. Woher kommt also diese Angst vor Veränderung und vor einer anderen Meinung? In liberalen Demokratien darf Wandel Gott sei Dank stattfinden. Wer das verhindert oder nicht zur Kenntnis nimmt, ist der eigentliche Gefährder der Demokratie.
Mag. Toni Matosic, Wien Leserbriefe per E-Mail: leser@kronenzeitung.at Weitere Lesermeinungen: www.krone.at/forum
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