Ich habe Hannes Androsch schon in den frühen Jahren der Kreisky-Ära persönlich kennengelernt. In seinen späteren Jahren hat er sich immer wieder zur Situation in der Schul- und Bildungspolitik geäußert. Er sagte: „Ohne Maßnahmen im Vorschulalter oder bei den Ganztagsschulen nützen Deutschklassen auch nichts, wenn Kinder am Nachmittag bei der anatolischen Großmutter Türkisch reden und türkisches Fernsehen konsumieren.“ Dieser Ausspruch hat heute noch volle Gültigkeit, wenn man Türkisch durch aktuelle Nationalitäten ersetzt. Erschreckend ist allgemein, wie viele Österreicher laut Pressemeldungen arge Leseschwächen aufweisen. Seine Meinung und seine Mahnungen – siehe Bildungsvolksbegehren – blieben ungehört. Wo waren in den letzten Jahren die zuständigen Bildungspolitiker, die Schul- und Bildungssprecher im Nationalrat und in den Bundesländern, die Bildungswissenschafter? Haben sie die bedenkliche negative Entwicklung nicht erkannt oder – wie ich meine – wollten und durften sie sie nicht wahrhaben und erkennen! Nun, wo Feuer am Dach ist, werden manche munter, spät, aber doch!
Prof. Dr. Wilhelm Pölzl, Vizepräsident des LSR für Salzburg a.D.
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