Meine Bekannten und mich interessiert, warum man sich an einem anderen Unternehmen beteiligen will, wenn man mit etwa zwei Milliarden Euro im Minus ist. Dann dürfen der Insolvenzfonds und die Steuerzahler herhalten. Die Schulden beim Finanzamt sind oft uneinbringlich. Hauptsache, der kleine Mann von der Straße darf wieder einmal aushelfen. Während Darlehen in verhältnismäßig geringen Höhen genauestens geprüft werden, erhalten andere das Geld ohne großes Tamtam. So mancher Vorzeige-Businessman wurde wenige Jahre später ein großer Pleitier. Wenn Stiftungen nicht angetastet werden dürfen, muss es ein neues Gesetz geben. Es darf doch nicht sein, dass mutmaßliche Großbetrüger ungeschoren davonkommen. Eigenartig ist, dass Italien zuerst zur Tat schreitet. Sind vielleicht einige honorige Damen und Herren aus Österreich mit von der Partie, für die selbstverständlich die Unschuldsvermutung gilt?
Dr. Christine Sperl, Wien
Erschienen am Mi, 11.12.2024
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