Die Neos zeigen sich empört über den jüngsten Gehaltsabschluss für den öffentlichen Dienst. Schon der Begriff „Beamte“ ist in diesem Zusammenhang irreführend, da der Großteil der Betroffenen Vertragsbedienstete sind. Zudem betrifft der Abschluss nicht nur Bundesbedienstete, sondern auch jene der Länder und Gemeinden. Vielleicht sollten sich die empörten Neos die Mühe machen, die jeweiligen Gehaltsschemata näher anzusehen. Denn im öffentlichen Dienst gehören nur die wenigsten zu den Besserverdienenden – eine Realität, die ebenso auf Beschäftigte in der Privatwirtschaft zutrifft. Angesichts der derzeit hohen Lebenshaltungskosten wäre es angebracht, den Gehaltszuwachs allen zu gönnen, zumal auch Arbeitnehmende unter den Wähler(inne)n der Neos sein dürften. Ob die lautstark vorgetragene Empörung strategisch klug ist, insbesondere mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung, sei den erfahrenen Politikerinnen und Politikern überlassen.
Mag. Elke Weißböck, MBA, Linz
Erschienen am Sa, 30.11.2024
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