Vor dem Gesetz sind alle gleich – nur manche sind halt leider noch gleicher. Überhaupt dann, wenn sie clever genug sind, bei einer Pleite genug Geld zu bunkern, um sich die gefinkeltsten Rechtsanwälte und Finanzberater leisten zu können. Man fragt sich, ob das an der Qualifikation der Staatsanwälte oder an der Skrupellosigkeit der von Benko bezahlten Berater liegt. Schön langsam führt das dazu, dass unser „Rechtsstaat“ langsam zerbröselt. Letztlich kommt es nur mehr darauf an, dass man bei seinen Gaunereien genügend Geld zur Seite schafft, um sich vor den Rechtsfolgen schützen zu können, wenn man in Konkurs geht. Wenn überhaupt was dagegen unternommen werden kann, dann nur von einer unabhängigen Presse. Somit: Auf, auf Frau Bischofberger zum fröhlichen Jagen, der Hirsch sitzt noch immer nicht in U-Haft.
DI Michel Köck, Wien
Erschienen am Di, 26.11.2024
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