Das freie Wort

Hilf dir selbst – und warte nicht auf andere!

Zuwanderung soll jetzt ernsthaft bekämpft werden. Klar, es stehen ja Wahlen bevor. Und die Parteien kommen jetzt auch heraus mit ihren diesbezüglichen Vorhaben. Aber alle, alle haben zumindest einen Schönheitsfehler: da soll ein anderer, Außenstehender, mittun, mithelfen. Von dem hängt es dann ab, ob sich was tut. Beispiel Abschiebungen: Ja, wohin, wenn keiner bereit ist, Kriminelle und Illegale auf- bzw. zurückzunehmen? Von solchen Vorschlägen ist nicht viel zu erwarten. Das ist leeres Gerede. Ja, und dann die EU. Die hat einen neuen Asyl- und Migrationspakt abgeschlossen, der in Kraft treten soll, wenn alle zustimmen und mittun. Da geht es um Verfahren an den Außengrenzen und um Verteilung der an der Außengrenze aufgegriffenen Migranten. Polen und Ungarn haben schon angekündigt, nicht mitzutun. Na, dann wird sich so bald diesbezüglich nichts Positives bewegen! Also wer da mit der Mithilfe anderer rechnet, der nimmt damit in Kauf, dass sich bis auf Weiteres nichts tut. Der will die Problematik einfach auslagern und glaubt, damit könne er die Bürger befriedigen. Eine Täuschung. Nein, selbst ist der Mann! Wir müssen hier in Österreich selbstständig handeln. Und das mit Entschlossenheit, nur so geht es! Also: keine Aufnahmeverfahren mehr, kein Asyl und kein Asylverfahren für Leute, die aus sicheren Nachbarstaaten kommen, und keine attraktiven Geld- und Sachleistungen, Einweisung in ein Flüchtlingslager, Versorgung nur mit dem Lebensnotwendigsten und Aufforderung zur freiwilligen Aus- oder Weiterreise. Wenn das nicht fruchtet und es möglich ist, dann Abschiebung. Und keinerlei Versorgung außerhalb des Flüchtlingslagers! (Der letzte Punkt ist ganz besonders wichtig!) Hilf dir selbst – und warte nicht auf andere, die vielleicht gar nicht kommen werden.

Peter F. Lang, Wien

Erschienen am Do, 4.7.2024

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