Das freie Wort

Bargeld ist nicht Freiheit

Einige Dinge sind schlicht und einfach gegessen. Man wird sie nicht mehr rückgängig machen können. Ein Thema dabei ist die Digitalisierung und damit auch der bargeldlose Zahlungsverkehr. Das Bargeld wird nicht abgeschafft werden. Es wird sich selbst abschaffen. Vertreter meiner Generation, die noch immer am Bargeld picken, werden immer weniger und irgendwann aussterben, bzw. werden die Möglichkeiten zum Bezahlen mit Bargeld immer weniger werden, da es für viele Geschäfte einfach nicht mehr effizient ist. Bargeld wird sukzessive weniger und irgendwann in den nächsten Jahrzehnten zu einer absoluten Rarität im Alltag, mit der man kaum noch wird bezahlen können. Natürlich gibt es noch immer besorgte Bürger, die gegen diese Abschaffung des Bargelds durch die technologische Entwicklung kämpfen, aber es werden mit der Zeit immer weniger. Eine Tatsache ist allerdings, dass man mit dem vermehrten digitalen Bezahlen auch die damit einhergehenden Herausforderungen angehen muss. Es geht um Datensicherheit und vieles mehr. Hier muss der Gesetzgeber dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen vorhanden sind, damit sichergestellt wird, dass zum Beispiel die Daten hervorragend gesichert sind. Das vollkommen sinnfreie Polemisieren über die Abschaffung des Bargeldes, weil man irgendjemand überwachen will, geht in die absolut falsche Richtung und lenkt nur von anderen Themen ab. Bargeld ist nicht Freiheit. Bargeld ist eine verklärte Erinnerung an die „gute alte Zeit“.

Andreas Laszakovits, per E-Mail

Erschienen am Di, 30.4.2024

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