In Serbien gab es vorgezogene Parlamentswahlen. Serbien ist deswegen interessant für die EU, weil dieses Land für die illegale Migration auf der sogenannten Balkanroute das Einfallstor in die EU ist. Besonders an der serbisch- ungarischen Grenze kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den Grenzbeamten und gewalttätigen, teils bewaffneten illegalen Migranten. Serbien ist auch seit dem 1. März 2012 offizieller EU-Beitrittskandidat. Die EU ist aber nicht begeistert vom politischen Kurs Serbiens unter Staatspräsident Vučić, der immer noch Beziehungen mit Russland unterhält und sich auch nicht an den Sanktionen gegen Russland beteiligt. Und Serbien selbst scheint ebenfalls nicht besonders heiß zu sein auf eine EU-Mitgliedschaft, wie das Wahlergebnis jetzt wieder zeigt. Obwohl die gesamte Opposition gegen die Regierungspartei von Präsident Vučić war, holte dieser die absolute Mehrheit. Vučić wird bei uns zwar als Autokrat gesehen, aber die Bevölkerung scheint hinter ihm zu stehen. Die schwer geschlagene Opposition ruft jetzt zu Protesten auf und spricht von Wahlbetrug. Eine Niederlage einzugestehen und ein Wahlergebnis zu akzeptieren fällt halt nicht immer leicht. Die EU ist zwar wirklich nicht wählerisch bei den Beitrittskandidaten, wie die Ukraine und Moldawien zeigen. Aber mit Serbien hat die EU trotzdem keine Freude. Vučić wird damit leben können.
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