Der weltumspannende Wirtschaftsliberalismus (Globalisierung) ist darauf aufgebaut, dass es Jahr für Jahr ein Wirtschaftswachstum gibt, ohne jede Rücksicht darauf, dass die Bodenschätze auf diesem Planeten durchaus endlich sind. Sprechen Politiker von der Globalisierung, vergessen sie immer, darauf hinzuweisen, dass dieses System keinerlei Rücksicht auf nationale Volkswirtschaften nimmt, diese weitestgehend zerstört und so ganze Nationen in die Abhängigkeit der Weltwirtschaft bringt. Dadurch kommt es zu Situationen, dass Arbeitnehmer in Österreich, die hoffentlich noch einen sozial gut abgesicherten Arbeitsplatz vorfinden, ihre Leistung mit Arbeitern aus China und Indien vergleichen lassen müssen, die so gut wie rechtlos sind. Dadurch wird unser Markt mit billigsten Produkten überschwemmt, mit denen heimische Erzeugnisse preislich einfach nicht mithalten können. Die Anzahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger steigt ständig an. Die Macher in der Finanzwelt rührt diese Entwicklung in keiner Weise, ist doch ganz allein die Gewinnmaximierung das Ziel, mit dem Wort Gewissen weiß man hier nichts anzufangen. Durch die zunehmende Abhängigkeit von Ländern mit großen Bodenschätzen steigt die Kriegsgefahr enorm. Dabei wäre es durchaus möglich, Wirtschaft nach dem Bedarfsdeckungsprinzip zu betreiben. Das heißt, dass nicht unendliches Wirtschaftswachstum das oberste Gebot ist, sondern die Deckung des heimischen Marktes. Dies wäre aber den Finanzjongleuren sicherlich ein Dorn im Auge, denn bei kleinen übersichtlichen Märkten ist das Dirigieren der Preise sicherlich nicht so einfach wie bei der Unübersichtlichkeit des derzeitigen Systems.
Peter Blaschek, Wien
Erschienen am Mi, 22.4.2026
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