Nach einer aktuellen Studie des Instituts für Handel, Absatz und Marketing der Johannes Kepler Uni in Linz werden heuer mehr als 2,3 Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke ausgegeben. Obwohl um zwei Prozent weniger Waren gekauft werden sollen, steigt die Gesamtsumme für Geschenke aufgrund der höheren Preise gegenüber dem Vorjahr. Für den Einzelhandel macht laut der Studie das Weihnachtsgeschäft 2,5% vom jährlichen Umsatz aus. Mit rund 500 Mio. Euro wird der Online-Handel auch heuer ordentlich verdienen. Viel Geld, welches ins Ausland abfließt und damit für die Wirtschaft verloren geht. Das Weihnachtsgeschäft kommt in Schwung, und heimische Geschäfte dürfen mit einem Umsatz von etwa 1,8 Milliarden Euro rechnen. Die Hälfte der Menschen hat bereits mit dem Kauf von Geschenken begonnen. Viele zeigen sich laut den Angaben trotz der Teuerungskrise spendabel und stellen rationale Spargedanken zurück. Sicher ist, dass wir in den nächsten Wochen mit Werbung und Angeboten überschüttet werden. Mit Rabattaktionen wird der Konsum bis zum Limit angekurbelt. Mit der Verlockung „heuer kaufen, nächstes Jahr zahlen“ ist zu befürchten, dass auch nicht vorhandenes Geld ausgegeben wird und im nächsten Jahr wieder Kunden mit finanziellen Problemen bei Schuldnerberatungen landen.
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