Der Ruf nach Neuwahlen schallt nach wie vor durchs Land, aber welches Wunder erwartet man sich von einem vorgezogenen Urnengang? Die FPÖ wird dazugewinnen und weiterhin stärkste Partei mit dem Anspruch auf den Regierungschef bleiben. Sie braucht aber, ohne absolute Mehrheit, eine zweite Partei für ihren „Volkskanzler“. Die Grünen und Roten dürften hier keine Option sein, somit bleiben nur Neos oder ÖVP als eventuelle Koalitionspartner – und dann? Dann ist der Herbert Kickl dran, und die Raunzerei fängt wieder an.
Franz Weinpolter, per E-Mail
Erschienen am So, 11.10.2026
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