Während im Iran immer wieder mutige Frauen gegen den Kopftuch-Zwang auf die Straße gehen und dabei hohe Freiheitsstrafen riskieren, demonstrieren in Österreich, vor allem in Wien, linke Vereine und linke Jugendorganisationen der SPÖ sowie der Kommunisten gegen das Kopftuchverbot an Schulen für Schülerinnen bis 14. Brisant, dass die SPÖ sich für dieses Verbot ausgesprochen hat, deren Jugendorganisationen aber genau das Gegenteil fordert. Ein Kopftuch bedeutet generell, dass man sich erstens nicht integrieren will, zweitens, dass man mit der Mehrheitsgesellschaft keinen Kontakt haben möchte, und drittens bedeutet es auch eine sichtbare Unterwerfung der Frauen. Für bzw. gegen all das gehen Frauen im Iran teilweise unter Lebensgefahr auf die Straße. Eine verkehrte Welt und der Beweis, dass auch hierzulande ideologische Verblendung den klaren Blick sehr trüben kann.
Manfred Waldner, Fulpmes
Erschienen am So, 11.10.2026
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