Der tiefe Fall der SPÖ ist nicht von Babler alleine verschuldet. Vielmehr ist er von all den Genossen verschuldet, die ihren Andi in eine Position gehievt haben, der er nicht gewachsen war. Aber leider ist das nicht das Ende der Freunderlwirtschaft, denn mit Holzleitner und Kucher wird es kein neues Parteiprogramm geben, nur neue Protagonisten. Marterbauer als Wunschkandidat von Babler, der sich von diesem einen Ministerposten erwartet, soll den Karren aus dem Dreck ziehen. Was aufgrund seiner schweren Erkrankung ein menschenverachtendes letztklassiges Verhalten ist. Menschen mit Hausverstand, die auch einmal kritisch sind, werden (siehe Faymann und Doskozil) abgesägt. Nur brave Parteisoldaten haben Chancen auf gute Posten. Somit wird es weiter abwärtsgehen, denn der Wille, sich zur Mitte zu bewegen und tatsächlich Änderungen zuzulassen, ist nicht vorhanden.
Susanne Maier, Wien
Erschienen am So, 11.10.2026
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