Ich habe mit Erstaunen gelesen, dass ein Abschuss von Fischottern diskutiert wird, weil der Otter den Ertrag der Fischer gefährde. Das ist ein arges Missverständnis, wenn nicht gar eine gezielte Fehlinformation. Es geht wahrlich nicht um einen allfälligen Ertrag der Fischer. Die zügellose Ausbreitung von Fischfressern ist schon sehr lange ein krasses ökologisches Problem. Die vielfältigen Maßnahmen seitens der Menschen haben seit dem 19. Jahrhundert zu einem fortlaufenden Rückgang der Fischbestände geführt. Lagen diese Bestände etwa Mitte des 20. Jahrhunderts in guten Gewässern noch bei etwa 10% der früheren Biomasse, so sind die meisten Arten heute bereits vom Aussterben bedroht (siehe z. B. Studie FIDON ex 2006). Unter diesen Voraussetzungen eine weitere Ausbreitung von Otter, Kormoran und Gänsesäger zu propagieren zeugt von einem absoluten Unverständnis der Zusammenhänge. Dass es in den Gewässern überhaupt noch Fische gibt, ist den Hunderten Fischereivereinen zu verdanken. Diese Organisationen besetzen die Gewässer mit privatem Geld Jahr für Jahr mit Fischen, diese Organisationen renaturieren mit privatem Geld unermüdlich die vom Menschen ruinierten Gewässer. Die Fischer sind in Wahrheit die Schützer der Gewässer und die Schützer der Fischbestände.
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