Weltweit eine Besonderheit, die österreichische Sozialpartnerschaft. Sie gilt als Beispiel für eine funktionierende Beziehung zwischen Unternehmern und Gewerkschaften. Der sichere Kollektivvertrag bildet eine gemeinsame Basis, er trägt zur Stabilität und zum sozialen Ausgleich im Land bei. Rudolf Sallinger und Anton Benya waren damals die Protagonisten ihrer, der funktionierenden Sozialpartnerschaft. Aktuell war das erste Angebot der Dienstgeber keinesfalls akzeptabel, die darauffolgende Antwort der Dienstnehmer, sprich Gewerkschafter, zeigte niedrigstes Niveau. Das Gießkannenprinzip der österreichischen Bundesregierung während der Corona-Zeit brachte uns europaweit eine der höchsten Inflationsraten. Das Ergebnis ist bekannt. Auf beiden Seiten werden Millionen Euro verbrannt, denn Streiks sind zwar das letzte Mittel der Gewerkschaft, aber ohne Reden kommt auch die Sozialpartnerschaft nicht aus. Rudolf Sallinger und Anton Benya würden sich im Grabe umdrehen, denn das aktuelle Konfliktniveau ist unterste Stufe. Es ist nur zu hoffen, dass die Protagonisten wieder auf den Verhandlungsweg zurückkehren, denn eine Krise der Sozialpartnerschaft können wir uns in dieser Zeit einfach nicht leisten.
Ing. Hans Kuba, Innsbruck
Erschienen am Mo, 20.11.2023
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