Die Flugabwehrkanonenpanzer Gepard sollen schon über 200 Kamikaze-Drohnen in der Ukraine vom Himmel geholt haben. Die Kamikaze-Drohnen vom Typ „Shahed“ bereiten der ukrainischen Luftverteidigung große Probleme. Durch die geringe Radarrückstrahlfläche sind sie von ukrainischen Radaranlagen erst spät zu entdecken. Das Radar des Geparden erfasst kleinste Drohnen, verfolgt sie automatisch und steuert die beiden 35 mm Kanonen. Da die iranischen Kamikaze-Drohnen nur 200 km/h fliegen, können sie problemlos mit den radargesteuerten Zwillingskanonen des Geparden abgeschossen werden. Der Abschuss von Kleindrohnen, besonders wenn sie in Schwärmen angreifen, ist mit teuren Fliegerabwehrraketen unwirtschaftlich. Deshalb muss man auf radargesteuerte Rohrwaffen zurückgreifen. Die im österreichischen Bundesheer vorhandenen Skyguard 35 mm Zwillingskanonen Fliegerabwehrsysteme sollten modifiziert werden, um eine airburstfähige Munition verwenden zu können. In bestimmten Fällen besteht auch die Möglichkeit, durch elektronische Kampfführung Kleindrohnen unschädlich zu machen. Dabei unterbrechen „Jammer“, mit einem gerichteten Störsignal, die Steuerung und das GPS von Drohnen.
Oberst i. R. Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Fr, 15.9.2023
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