Das freie Wort

Koste es, was es wolle

Nun sind die Belastungen für den Staatshaushalt auf dem Tisch, und es zeigt sich, dass wir noch Jahre an den „Nachwehen“ von Corona zahlen werden müssen. „Koste es, was es wolle“, wurde zum Kernsatz der Pandemie, und wurde reichlich genutzt. Ist dies ein einmaliger Prozess in Österreich? Nein, denn schon unter Kreisky begann die Verschwendung der Steuergelder mit Gratisbüchern, Heiratsgeld etc. und riss ein großes Loch in die folgenden Staatshaushalte. Ebenso hat er die Zahl der Abgeordneten erhöht, um noch mehr Genossen mitnaschen zu lassen, und bis heute haben wir den höchsten Prozentsatz an Parlamentariern, die wir uns eigentlich schon lang nicht mehr in diesem Ausmaß leisten können! Ein weiterer Fall der Langzeit-Verschwendung ist die großspurige Verdoppelung unseres EU-Beitrags durch Schüssel, und keiner stellt den Antrag auf Reduktion. Auf diese Weise zahlen wir bis zum Zusammenbruch der Budgets die kurzsichtigen Selbstverwirklichungsvorstellungen unserer Politiker! Sie lernen einfach nichts aus der Vergangenheit!

Josef Platzer, Wien

Erschienen am Sa, 8.4.2023

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