Wir leben in einer gutmenschlich verkehrten, verqueren Welt. Einerseits sollen Märchen wie „Rotkäppchen“, „Hänsel und Gretel“, „Max und Moritz“, „Rumpelstilzchen“ usw. entfernt, umgemodelt oder verboten werden, ebenso der Krampus, der mit dem Nikolaus einmal im Jahr an die Türe klopft, da diese von gewissen Erwachsenen als grauslich und unmenschlich empfunden werden. Dabei wird doch bei diesen Geschichten zu 99% suggeriert, dass das Gute über das Böse siegt, dass man aufpassen, vorsichtig sein soll – so à la Messer, Gabel, Schere, Licht sind für kleine Kinder nicht. Andererseits, dem heutigen Strom folgend, hat jedes Kind, jeder Jugendliche per Internet Zugang zu Gewaltvideos, die keinen Sinn ergeben, sondern nur sinnlose Gewalt zeigen bzw. verherrlichen. Jugendliche mobben sich gegenseitig, man sieht das heutzutage quasi sportlich, sie drehen Gewalt- oder Sexvideos, die ins Netz gestellt werden und zu 99% nicht mehr löschbar sind. Dies ist trotz allem noch die harmlosere Seite der Medaille, wenn man die Untat bedenkt, die von zwei weiblichen Jugendlichen, zwölf und dreizehn Jahre alt, verübt wurde: Die beiden erstachen eine Mitschülerin (angeblich mit 37 Messerstichen). Zuvor hatten sie sich im Internet über ihre etwaige Straffähigkeit erkundigt. So gesehen, sind sie geistig sehr wohl in der Lage gewesen, ihre Tat einzuordnen, abzuwägen, abzuschätzen. Dementsprechend müssten sie auch zur Verantwortung gezogen werden können. Egal, auf welche Art und Weise das letztendlich passieren sollte. Das heißt, dass man – wir, die Erwachsenen – sich schon Gedanken machen sollte hinsichtlich der Herabsetzung der Strafmündigkeit auf zwölf Jahre. Außerdem wird man bei solchen Delikten ohnehin vogeldoktormäßig untersucht, bevor man verurteilt wird.
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