Besser hätte man die Situation um die Förderung von Photovoltaikanlagen in Österreich nicht beschreiben können, als Klaus Herrmann in seinem „Brief an die Leser“. Es ist wirklich ein entwürdigendes Schauspiel, wie mit unserem Steuergeld umgegangen wird. Einerseits sollen wir einen Beitrag zur Vermeidung fossiler Brennstoffe leisten, andererseits hat man wahrscheinlich in jedem Casino mehr Chancen, zu einer Förderung zu kommen, als bei dieser „Verlosung“. Jeder, der daran teilgenommen hat, wird bestätigen, dass der „Normalösterreicher“ keine Chance hat, durchzukommen, sofern er nicht ein Experte beim Umgang mit einem Computer ist, und damit auch nicht zu einer Förderung seiner Anlage kommt. Somit schließt man von vornherein schon Förderwerber aus. Vielleicht ist das aber auch Absicht, denn dann bleibt immer noch das Feigenblatt „Sie haben dieses Mal leider Pech gehabt, aber versuchen Sie es noch einmal!“ bzw. „Sie waren leider zu langsam, versuchen Sie es noch einmal!“. Warum ist es nicht möglich, die Förderungen so zu vergeben, wie dies vor einigen Jahren bei der Anschaffung von Solaranlagen möglich war. In Kurzform: Anlage bauen, Ansuchen abgeben, Prüfung durch die Förderstellen, bei korrekter Herstellung der Anlage Auszahlung des Beitrages. Diese Art der Fördervergabe ist jedenfalls eine Frotzelei für alle Förderwerber. Wen wundert es, wenn viele Menschen den Wechsel zu klimaneutralen Möglichkeiten für das Heizen hinauszögern. Ein Vorschlag für zukünftige Wahlen und im Besonderen für Frau Gewessler, die sich ja dieses neue und tolle Modell hat einfallen lassen: Die zu wählenden Politiker stellen sich einem gleichen Verfahren und ziehen Wahlstimmenslots (sofern sie welche bekommen), aus denen dann Bundeskanzler, Minister, Abgeordnete gezogen werden. Kann schon sein, dass die betreffenden Personen meinen: „Das lässt sich nicht machen!“, aber damit wüssten sie dann wenigstens, wie es Tausenden von Förderwerbern geht („Learning by Doing“).
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