Wenn man 13 Jahre lang das Asylheim Traiskirchen leitet und erst danach in einem Gespräch mit der „Krone“ die Missstände im Asylwesen anprangert (mit welchen Tricks hier täglich auf Kosten der österreichischen Steuerzahler Missbrauch betrieben wird), dann entsteht eher der Eindruck, dass man seine Schäfchen für eine Pension bereits im Trockenen hat. Im Nachhinein zu versuchen, sein Gewissen reinzuwaschen, hat nichts mit Aufdecker-Mut zu tun, schließlich war der Ex-Leiter jahrelang ein Teil dieser Asylindustrie und hat stillschweigend zugesehen, wie hier die Österreicher systematisch um ihr Steuergeld betrogen wurden – und heute werden sie immer noch betrogen!
Stefan Scharl, Klosterneuburg
Erschienen am Sa, 18.2.2023
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