Im staatspolitischen Sinn ist ein Kroatisch sprechender Burgenländer kein Kroate, auch ein Ungarisch sprechender Burgenländer ist kein Ungar. Ein Wiener mit einem tschechischen oder slowakischen Familiennamen ist kein Tscheche oder Slowake. Auch ein Slowenisch sprechender Kärntner oder Träger eines slowenischen Namens ist kein Slowene. Eines haben mit wenigen Ausnahmen die Träger dieser „ausländischen“ Familiennamen oder „Benutzer“ dieser Sprachen gemeinsam: Sie sind sehr, sehr gute Österreicher und leben mit ihren Mitmenschen nicht nebeneinander, sondern miteinander. Alle Lebensbereiche wie Politik, Sprache, Konfession, Kultur, Bildung, Sport und Gesellschaft sind für sie selbstverständlich zugänglich. Nicht ganz so selbstverständlich ist das für unsere Kärntner Slowenen. Da gibt es einen weitgehend unbekannten blauen Politiker, der mit seinem Jungvolk gegen die slowenische Minderheit hetzt und vor einer „Slowenisierung“ warnt. Diese Hetze ist keine einmalige Entgleisung, sondern ein bewusster Versuch, das friedvolle Zusammenleben in der Bevölkerungsvielfalt zu untergraben. Dieser Versuch ist kein Einzelfall, sondern festes Programm der FP. Und das ist brandgefährlich.
Peter Grandits, Stinatz
Erschienen am Sa, 18.2.2023
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