Die Ukraine „verliert“ (!) täglich mehr als 100 Soldaten, und auf der Gegenseite „fallen“ (!) vermutlich ebenso viele Russen, das wird in den Medien berichtet. Das ist eine arge Verharmlosung der Realität. Verlorenes kann man wiederfinden und Gefallenes eventuell wieder aufrichten. In oben angeführten Fällen geht es hingegen um Endgültiges. Um von Granaten zerfetzte Söhne, verschmorte Väter in ausgebrannten Panzern und erstickte Ehemänner in durch Raketentreffer verschütteten Schützengräben. Es gibt einen intelligenteren Weg, als mit Waffen auf bewaffnete Aggression zu reagieren, z. B. durch passiven Widerstand und überlegene Ideologie. Das dauert zwar meist länger als Entscheidungen am Schlachtfeld, aber es funktioniert. Das haben die ehemaligen Ostblockländer bewiesen. Vor allem aber gibt es dabei kaum Tod und Zerstörung.
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