Mit der italienischen Filmlegende Luigia „Gina“ Lollobrigida ist eine der großen Diven des italienischen Nachkriegsfilms verstorben. Sie wurde 95 Jahre alt. Mithilfe eines Stipendiums studierte Lollobrigida am römischen Liceo Artistico Bildhauerei und Malerei und ließ sich zur Opernsängerin ausbilden. 1946 wurde sie vom Filmemacher Mario Costa entdeckt, worauf sie mit „Opernrausch“ ihre erste größere Rolle bekam. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit dem Historienfilm „Fanfan, der Husar“ (1952). Unvergessen aber ist sie in der Rolle der Zigeunerin Esmeralda, als sie im Jahr 1956 mit Anthony Quinn den Film „Der Glöckner von Notre-Dame“ drehte. In Anlehnung an ihre Filme galt sie als schönste Frau der Welt und wirkte in rund siebzig Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter auch Komödien und Dramen. Als Männerschwarm und temperamentvolles Sexsymbol drehte sie mit Hollywood-Größen wie Humphrey Bogart, Sean Connery, Burt Lancaster bis Rock Hudson. Später beschwerte sie sich über die Klischees als Sexsymbol. Sie bekam in ihrer Heimat etliche Preise. 1961 wurde Lollobrigida bei der Golden-Globe-Verleihung als beliebteste internationale Schauspielerin ausgezeichnet. Nachdem sie sich aus der Welt des Films zurückgezogen hatte, wandte sie sich der Fotografie, der Bildhauerei sowie der Malerei zu und engagierte sich als UNICEF-Botschafterin. Nach einer glamourösen Filmkarriere waren ihre letzten Jahre von Familienstreitigkeiten überschattet. Der Baulöwe Richard Lugner hat Gina Lollobrigida bekanntlich im Februar 2013 auf den Wiener Opernball mitgenommen. Der Weltstar wird nicht nur ihm, sondern wohl auch der älteren Generation als Idol unserer Jugend in Erinnerung bleiben.
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