Im Fall des bis vor einer Woche noch beliebten Schauspielers Florian Teichtmeister, dem ja, wie jetzt bekannt wurde, ein Prozess wegen des Besitzes von pornografischen Darstellungen mit Minderjährigen bevorsteht, machen es sich seine Vorgesetzten und Auftraggeber wieder einmal sehr einfach. Nichts gehört, nichts gewusst, nichts geahnt. Dass die „Krone“ schon im September 2021 von der Verwicklung eines bekannten Schauspielers in eine Kinderporno-Affäre berichtete, allerdings ohne Namensnennung, lässt aber die nunmehrige Ahnungslosigkeit der Beteiligten nicht mehr sehr glaubwürdig erscheinen. Die Frau Staatssekretärin für Kultur, Frau Andrea Mayer, ist ja nicht irgendwer. Ein kurzer Anruf bei der „Krone“ hätte wahrscheinlich genügt, um den Namen zu erfahren, wenn auch mit dem typisch österreichischen Zusatz, „aber von mir haben S’ das nicht“. Und dieses Wissen hätte dann schon ausgereicht, um die Regisseurin Marie Kreutzer von der Besetzung Herrn Teichtmeisters mit der Hauptrolle in ihrem Film „Corsage“ abzuhalten. Das Filmprojekt wurde sicher mit öffentlichen Mitteln gefördert, die jetzt nach Auffliegen des Skandals möglicherweise zu einem beim Fenster hinausgeworfenen Geld werden. Ein bisschen mehr Verantwortungsbewusstsein würde ich mir von einer Politikerin schon wünschen, als nachher nur zu jammern, dass man es ja bis letzten Freitag nicht geahnt hätte!
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