Im Iran kämpfen Frauen im Angesicht von Gefängnisstrafen und Todesgefahr gegen das aufgezwungene Kopftuch – und hier wird es von unserer Politik und Justiz noch gefördert. Wahrhaft verkehrte Welt. Allen voran unser Bundespräsident. Als oberster Repräsentant im Ausland, als weit gereister, erfahrener „weiser alter Mann“ sollte er inzwischen schon mitbekommen haben, dass ein Kopftuchzwang absolut nichts mit Respekt vor einer anderen Kultur und Religion zu tun hat. Wie viele Familien sind deswegen nach Europa gekommen, um genau dieser alten patriarchalischen Struktur zu entfliehen? Wir sollten die betroffenen Mädchen und Frauen unterstützen und nicht die Männer, die so etwas auch hier noch einfordern und von unserer Seite noch dazu ermuntert wurden. Es gibt einen Unterschied zwischen Tradition und Kultur. Es war bei uns Tradition, dass man Hüte nicht auf das Bett legt. Der Grund war schlichtweg, dass Kopfläuse früher weit verbreitet waren. Das ist heute nicht mehr der Fall. Dass man Gästen zum Kaffee Kuchen serviert, statt Gurkensandwiches zum Tee, das ist unsere Kultur. Wenn der BP ein positives Zeichen für die arabische Welt setzen wollte, hätte er das tun müssen, als die Regierung die israelische Fahne gehisst hatte, und nur diese. Das besagte nämlich: Kein Respekt vor den Toten auf der palästinensischen Seite, keine Neutralität im Konflikt bewahrt, ganz im Gegensatz zu unserer Zwei-Staaten-Politik, die wir schon seit Kreisky verfolgen. Konnte er hier kein Machtwort sprechen? Wir sind ein neutrales Land und stolz darauf und wollen, dass auch in Zukunft das genützt wird, um zu vermitteln und nicht zu trennen.
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