Die Wahl des Bundespräsidenten hat gezeigt, dass die Wählerlandschaft in Bewegung ist. So war auch in der FPÖ nur ein Teil der sonst so homogenen Gruppe der Parteigänger bereit, ihrem Spitzenkandidaten die Stimme zu geben. Nachdem die ÖVP und die SPÖ keinen eigenen Kandidaten nominiert hatten, blieb ihnen diese Erfahrung erspart. Wählerstromanalysen belegen, dass sich immer weniger Menschen dauerhaft einer Partei zugehörig fühlen. Neue Gruppierungen – junge Wilde mit unkonventionellen Persönlichkeiten an der Spitze – haben Zulauf und Erfolg bei den Wahlen. Es fehlen Wahlprogramme, Organisationsstrukturen und finanzielle Mittel, um mit den etablierten Parteien mithalten zu können. Doch sie gehen völlig unbefangen und mit Freude an die Sache. Manchmal leichtfertig, unwissend, jedoch noch nicht durch Personal Coaches verbogen. Die etablierten Parteien mit ihren eingefahrenen Denkmustern sehen zunehmend alt und unattraktiv aus. Starr im Denken, gefangen in Parteidogmen und Lagerdenken, schrumpfen diese weiter. Sollte hier nicht rasch ein Umdenken erfolgen, ist der Abstieg zur politischen Gruppierung in Sektengröße nur mehr eine Frage der Zeit. Regierungsbeteiligung wird künftig nur unter Einbindung der sich jetzt formierenden neuen politischen Gruppierungen und Bewegungen möglich. Das Wählerverhalten bei der Bundespräsidentenwahl zeigt, dass die derzeitige Politik zum Auslaufmodell wird, die Menschen wollen Veränderung. Zeit und Chance, etwas Neues zu wagen und der Politikverdrossenheit entgegenzuwirken. Die Zeit ist gekommen, um die Erfahrung der etablierten Parteien und das unkonventionelle Denken der jungen Wilden zu einer neuen, zukunftsorientierten Gemeinschaft zu formen.
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