Wenn auch nach dem heutigen demokratischen Verständnis ein Krieg in Europa nicht als taugliches politisches Instrument angesehen wird, dann sollte die russische Invasion in der Ukraine eine Warnung sein. Der deutsche Philosoph Karl Jaspers (1883–1969) hat die Gleichgültigkeit der Gesellschaft richtig erkannt: „Die Freiheit ist immer in der Defensive und daher in Gefahr. Wo die Gefahr in einer Bevölkerung nicht mehr gespürt wird, ist die Freiheit schon verloren.“ Er ist auch der Ansicht, dass Menschen, die im Humanismus dauerhaft leben wollen, nur eine Chance haben, wenn sie auch zu kämpfen bereit sind. Die Wehrhaftigkeit ist den Europäern nach vielen Jahren des Friedens und Wohlstands abhandengekommen, und das wird ein Problem für kommende Generationen. Die Menschen müssen lernen, Gefahren rechtzeitig zu erkennen, um geeignete Maßnahmen zu veranlassen. Es ist die Aufgabe der Regierung, im Rahmen einer umfassenden Landesverteidigung die Bedrohungen zu analysieren und daraus Schlüsse zu ziehen, um durch eine Krisenfrüherkennung den Bürgern ein späteres Desaster zu ersparen. Die sicherheitspolitische Denkweise „Es wird schon nichts passieren“ ist kein probates Mittel gegen hybride Bedrohungen.
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