Das Feilschen um die Pensionen hat schon wieder begonnen, obwohl das in einem „sozialen Wohlfahrtsstaat“ eigentlich kein Thema sein dürfte! Das Prozedere ist aber immer gleich: Die Pensionskommission erstellt alljährlich das sog. Pensionsgutachten, anhand dessen die „Pensionsanpassung“ vorgenommen wird. Zudem erarbeitet sie Prognosen bezüglich der Finanzierbarkeit des Pensionssystems. Daher wird auch alle Jahre um diese Zeit über die Pensionen diskutiert und die Expertenmeinungen dazu besagen, unsere Pensionen sind nicht mehr finanzierbar! In den Medien werden zudem sehr oft Arbeiter gegen Angestellte, Angestellte gegen Beamte, ASVG-Pensionisten gegen Beamten-Pensionisten, Pensionisten allgemein gegen die jüngere Generation ausgespielt und damit der Neidkomplex geschürt! In der jüngsten Zeit kommt nun auch noch eine blutjunge Staatssekretärin hinzu, die insgesamt die ältere Generation von Erhöhungen ausschließen möchte – etwa nach dem Motto „Ihr Alte leistet nichts mehr für die Wirtschaft bzw. für die Allgemeinheit, daher steht euch auch keine Pensionserhöhung zu“! Die junge Dame, mit einem Einkommen von 16.000,– Euro, sollte bedenken, dass auch sie eines Tages vielleicht „alt“ wird und dann ebenfalls eine öffentliche Altersversorgung benötigt, denn alles kann man nicht privatisieren, wie es einige Parteien gerne tun möchten! Außerdem muss sie sich die Frage gefallen lassen, wie viel und wie lange sie persönlich schon in das österreichische Sozialsystem eingezahlt hat? Zu den Auffassungen der Frau Staatssekretärin passt natürlich, dass die sog. Pensionsexperten errechnet haben, wonach der Staat zu den ASVG-Pensionen mehr als 10 Milliarden Euro und bei den Beamten-Pensionen gar 12 Milliarden zuschießt, d. h. mehr als 20 Prozent des Budgets fließen in die Altersversorgung. Das ist – laut Experten – viel zu viel, und die Pensionisten leben noch dazu viel zu lange usw. usf. Man sollte jedoch das Problem nicht nur von der budgetären Seite, sondern auch von einer anderen Warte sehen: Die Pensionisten sind eine der wichtigsten und größten Gruppe der Konsumenten und deren Umwegrentabilität, also die sichersten „Konjunktur-Ankurbler“!
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