Die heimische Politkaste versichert uns stets, alles im Griff zu haben, die Gasspeicher seien ausreichend gefüllt, eine Einmalzahlung von ein paar hundert Euro wird als Robin-Hood-ähnliche Komplettlösung für die unglaubliche Teuerungswelle angepriesen, und gleichzeitig ist für die Energiewende in wenigen Jahren (bei 30.000 unbearbeiteten Photovoltaik-Anträgen) angeblich alles auf Spur. Der ebenso ungewählte wie unkoordinierte Haufen in Brüssel schwört uns hingegen auf (durch ihn selbst verursachte) schwere Zeiten ein . Brüssels Politik, ist ja (leider) nicht von unseren Wählerstimmen abhängig, weil aussortierte Politikerinnen ins EU-Parlament weggelobt werden und dort durch Lobbyismus, Zufallsgenerator oder wie auch immer die nachweislich Inkompetentesten zu Präsidentinnen, Währungszuständigen und Handelsbevollmächtigten ernennen. Nicht falsch verstehen, ich bin kein EU-Gegner, eher im Gegenteil, aber die stümperhafte Umsetzung dieser großartigen Vision wird der EU, realistisch betrachtet, noch viele Zerreißproben bescheren. Von A bis Z kommt aktuell anscheinend alles aus der Ukraine, Energie-, Öl- und andere Konzerne streifen nie dagewesene Gewinne ein, und unsere Volks(ver)treter stehen wie die Kuh vorm offenen Scheunentor und beleben lieber verschiedene Sommerfestspiele als diesem Treiben endlich Einhalt zu gebieten. Lieber werden noch neue (CO2-)Steuern beschlossen, weil sie in ihrer Abgehobenheit auch noch meinen, das niedere Volk maßregeln und erziehen zu müssen, während sich der Finanzminister mit Rekordsteuereinnahmen auf unsere Kosten ins Fäustchen lacht. Die Geschichte lehrt uns, dass solch volle Fässer irgendwann überlaufen .
Ing. Pablo Spitzer, Groß-Enzersdorf
Erschienen am Sa, 6.8.2022
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