Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine zwingt Europa, seine Energieversorgung zu überdenken. Hier bietet sich Afrika an, das über große Erdgasreserven verfügen soll. Aber für die Nutzung dieser Option sind Investitionen und strategische Partnerschaften mit afrikanischen Staaten notwendig. Afrika bekäme Arbeitsplätze, und in Teilen des armen Erdteils könnten die Wirtschaft, Bildung etc. gefördert werden. Die Herausforderung sind instabile, korrupte Regierungen, daher brauchen Investoren Mut und politischen Einfluss. Die EU könnte zwei Dinge erreichen: Sie müsste die russische Invasion in der Ukraine nicht mehr finanzieren, und würde stattdessen Afrika bei seiner Aufbauarbeit unterstützen. Jedoch ein vollständiger Ersatz der russischen Gaslieferungen nach Europa durch Flüssiggas aus afrikanischen Ländern dürfte kurzfristig schwierig werden. Es werden auch Sparmaßnahmen nötig sein.
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