Nach dem persönlichen Treffen in Moskau hat Bundeskanzler Nehammer mit Putin jetzt auch telefoniert, und schon wieder beginnt die Opposition – allen voran der blaublütige Neos-Generalsekretär Douglas Hoyos – zu raunzen. Warum soll der Vertreter des kleinen, neutralen Österreich nicht den Versuch machen dürfen, für humanitäre Zugeständnisse auch mit einem kriegslüsternen Despoten zu reden? Muss man alles, was der Kanzler macht, ins innenpolitische Geplänkel hineinziehen? Auch mit Putin soll man sprechen – trotz der vielen Kriegsverbrechen!
Franz Weinpolter, per E-Mail
Erschienen am Mi, 1.6.2022
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