Studien zeigen, dass ein Gas-Embargo Österreichs Russlands Angriffskrieg voraussichtlich nicht stoppen würde. Aufgrund unseres 80%-Anteils an Erdgasimporten aus Russland hätten wir außer kalten Wohnungen existenziell problematischere Wirtschaftsprobleme als durch die Corona-Pandemie. Lebensmittel, Energie, Stahl- und Glasprodukte, Zeitungen etc. würden teurer. Zusätzlich 30.000 Arbeitslose zu den bisher 56.000 aufgenommenen Ukrainern zu versorgen. Nach Schätzungen könnte das bis zu 6% des BIP ausmachen. Die Rufe nach Gas-Lieferstopp kommen von Staaten, die wesentlich weniger Russen-Gas beziehen. Vor diesem Hintergrund Sanktionen, die uns existenziell treffen könnten, Russland aber kaum spürt, weil sie sich anders versorgen können, wäre ein Schildbürgerstreich.
Dr. Ewald Maurer, Ex-Richter, Wien
Erschienen am So, 1.5.2022
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