Mit Lob im Voraus und auch mit Vorverurteilungen soll man vorsichtig umgehen. Aber im Fall der Bestellung von Ralf Rangnick gibt es eine typisch österreichische Lösung. Damit ist nicht gemeint, dass kein Österreicher (Stöger oder Herzog) als Teamchef zum Zug kam, sondern dass von Beginn an nicht für klare Fronten gesorgt wurde. Man kann nun rätseln, ob die Position des Teamchefs für Rangnick eine Nebenbeschäftigung darstellt und das Hauptaugenmerk auf ManU liegt – oder umgekehrt. Ein Topmanager in der Wirtschaft kann auch nicht auf zwei Hochzeiten tanzen. Wahrscheinlich konnte man halt hohe Gehaltsvorstellungen nicht erfüllen und ist so zu dieser „Lösung“ gekommen (auch im „normalen“ Leben müssen viele Frauen und Männer zwei oder drei Jobs ausüben, um über die Runden zu kommen). Rangnick ist auf jeden Fall schlecht beraten, wenn er erst gegen Ende Mai nach Österreich kommt und wenn er sich – statt bei der Pressekonferenz des ÖFB dabei zu sein und seine Vorstellungen zu präsentieren – mit einem kurzen schriftlichen Statement begnügt. Von vier Seiten nicht professionell vorbereitet: von Peter Schöttel nicht, von Präsident Milletich nicht, von den Landesverbandspräsidenten nicht und schließlich von Rangnick selbst nicht. Ich betrachte diese Anmerkungen nicht als Vorverurteilungen, sondern als Beitrag zur „österreichischen Lösung“.
Dkfm. Ewald Fritz Schrempf, Ramsau am Dachstein
Erschienen am So, 1.5.2022
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