Nach zwei Jahren werden heuer wieder Kundgebungen am 1. Mai, dem „Tag der Arbeit“, stattfinden. Der Tag der Arbeit ist der einzige weltliche Feiertag, der auf allen Kontinenten, in allen Kulturkreisen und in fast allen Sprachen gefeiert wird. Er ist der einzige Feiertag, der „von unten“ erkämpft wurde. Er ist gleichsam Gedenk-, Feier-, aber auch Kampftag. Er ist die Gelegenheit, alljährlich den Zustand der Gesellschaft und der Welt aus den Augen derjenigen zu betrachten, die die Gesellschaft am Laufen halten: der arbeitenden Bevölkerung! Ein Acht-Stunden-Tag, ein Einkommen, das zum Leben reicht, und ein soziales Netz für Menschen in Notsituationen waren Forderungen, die im Jahr 1890, beim ersten Aufmarsch der Sozialdemokraten zum 1. Mai im Wiener Prater, erhoben wurden. Aktuelle Entwicklungen zeigen, diese Themen sind derzeit so aktuell wie damals. Es wird immer deutlicher, dass heute um solche Errungenschaften wieder gekämpft werden muss! Wenn es der neue Stil ist, dass der viel zitierte „kleine Mann“ auf der Strecke bleibt und Konzerne, Börsenspekulanten und Millionäre die Gewinner sind, dann ist eine Sozialdemokratie, die auf Fehlentwicklungen hinweist, wichtiger denn je.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am So, 1.5.2022
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