Beobachtet man den französischen Präsidentenwahlkampf, fällt auf, dass dort offenbar das Thema Corona keine Rolle mehr spielt. Bei den Großveranstaltungen trägt fast niemand eine Maske, und es werden keine Abstandsregeln eingehalten. Wie es in Frankreich üblich ist, wird den Präsidentschaftskandidaten von ihren Fans auf die Wange geküsst. In den Umfragen führt Amtsinhaber Macron mit rund 26% vor der Rechtskandidatin Marine Le Pen, die auf bis zu 22% kommt. Mit dem noch weiter rechts stehenden Éric Zemmour, der den „Bevölkerungsaustausch“ in Frankreich stoppen will, liegt das rechtspopulistische Lager bei einem Drittel der Wähler. Marine Le Pen hat in den letzten Wochen deutlich aufgeholt. Mit einem sanfteren Wahlkampf als 2017 entpuppt sie sich immer mehr als „französischer Norbert Hofer“. Daher kann sie sich durchaus Chancen ausrechnen, erste Präsidentin der Republik zu werden. In einer Stichwahl gegen Macron käme sie schon auf 47%. Auffallend ist, wie patriotisch der Wahlkampf geführt wird. Die Kandidaten und Anhänger singen inbrünstig die Marseillaise. Fazit des Frankreichwahlkampfs: Die Corona-Panik existiert dort nicht mehr, und der Durchschnittsfranzose hat offenbar mehr Heimatverbundenheit als der Deutschsprachige.
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